Magnetresonanztomographie-gesteuerte fokussierte Ultraschalltherapie (MRgFUS)

Die MRgFUS ist ein neues Verfahren, welches erst seit ca. 2002 angewendet wird. Mit hochenergetischem Ultraschall werden unter Kernspintomographie Myomzellen zerstört, indem im Myom lokal durch Ultraschallwellen eine Temperatur von 60 bis 80 Grad Celsius erzeugt wird und das Myom eingeschmolzen und zerstört wird. Nachfolgend schrumpft das Myom. Das abgestorbene Gewebe soll laut Angabe der Befürworter angeblich vom Immunsystem abgebaut werden.

Ob es tatsächlich so ist, wird man nach einer längeren Anwendungsphase herausfinden. Grundsätzlich ist vorstellbar, dass ähnlich, wie bei der Myomembolisation das abgestorbene Gewebe in dem Gebärmutterkörper verbleibt und letztlich später eine Gebärmutterentfernung notwendig wird.